Die Welt wird gesünder - Indien und China investieren in Medizintechnik
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Date: 2019-11-21 16:42:00 | Resolution: 1280x720px | Duration: 132 Sek. | Language: de

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Die Medizintechnologie- und Medizinprodukte-Messe MEDICA gilt als die Handelsplattform für alles rund um Gesundheitstechnologie, Laborequipment und Physiotherapie. Aus über 170 Staaten kamen Fachbesucher mit Intention zu investieren - der Gesundheitsmarkt wächst derzeit besonders in den Schwellenländern. Große Märkte, kleine Produkte - so könnte man fast sagen, denn ein Großteil der Neuheiten wird von Miniaturisierung getrieben, neben künstlicher Intelligenz und Digitalisierung allgemein.



Über 121.000 Besucher haben auf der Medica in Düsseldorf vier Tage lang Neuheiten aus den Bereichen Medizintechnologie und Therapiemethodik gesucht und gefunden. Auf der Fachmesse zeigt sich: Vor allem die Digitalisierung und Miniaturisierung treiben Diagnostik und Therapiemethoden voran. Künstliche Intelligenz hilft nicht nur, Krankheiten zu erkennen, sondern auch, Therapiegerät schonend und schnell an die richtigen Stellen im Körper zu bekommen. Und Minilabors übernehmen inzwischen Aufgaben, die früher aufwändig von Fachkräften unter teuren Bedingungen erledigt werden mussten.

ON Giesen: „Es ist grade in der Medizintechnik so, dass die Branche stark von den Mittelständlern geprägt wird. Von den 1200 Unternehmen im Bereich der Medizintechnik, die wir allein in Deutschland haben, sind fast 1100 Mittelständler. Und das sind die Unternehmen, an denen sehr stark an Innovationen gearbeitet wird. Es sind gar nicht mal so sehr die großen DAX-Unternehmen.“

Ein Beispiel für Innovation: Diese kaum streichholzschachtelgroßen High-Tech-Plättchen. Elektronik, Biochemie und Minileitungen sind zu einem Schnelltest kombiniert, mit dem vor Ort und in kürzester Zeit zum Beispiel Bakterien oder Viren genau identifiziert werden können. Das Verschreiben der falschen Medikamente wird so deutlich unwahrscheinlicher. Und bei Preisen ab fünf Euro pro Test ist die Prozedur womöglich sogar billiger als der langwierige Test im Labor und die sonst längere Behandlung.

ON Giesen: „Die Voraussetzung an Innovation ist heute immer zum einen, dass es besser und schneller werden muss, dass es effizienter werden muss in der Behandlung des Patienten. Aber gleichzeitig eben auch billiger werden muss. Und das ist mit den neuen Point-Of-Care-Testing-Verfahren viel, viel einfacher geworden. Also der Arzt hat die Möglichkeit, innerhalb von ein paar Sekunden schon Auswertungen zu machen.“

Besonders Vertreter aus China und Indien haben investiert auf der Medica. Die Gesundheitsmärkte dort wachsen und bieten viel Raum für Export-Geschäfte. Aber auch für diejenigen, die erst Anfangen in der Branche wird alles moderner: Anatomie lernen mit Modellen aus dem 3D-Drucker – detailgenau, sehr lebensecht und ausgesprochen haltbar.

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